NACHHALTIGKEIT

Die Glashöfe als Vorreiter im Klimaschutz

Im Jahr 2019 hat die Bundesregierung in ihrem Klimaschutzplan das Ziel festgeschrieben, dass der C02 Ausstoß in den nächsten 10 Jahren um 53% gesenkt werden soll. Wie ehrgeizig diese Zielsetzung ist im Vergleich zu den geringen Minderungserfolgen der letzten Jahre verdeutlicht folgende Graphik vom Umweltbundesamt:

Im Gebäudebereich soll die Minderung sogar 67 Prozent (gegenüber 1990) betragen. Hierfür sind insbesondere die Neubauten in der Pflicht.

Im Neubaugebiet Glashöfe möchten wir ein wichtiges Zeichen setzen, dass diese großen Ziele tatsächlich umsetzbar sind und von vielen Menschen in Deutschland mitgetragen werden.

Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Verwendung des traditionellen Baustoffes Holz. Denn dadurch werden nicht nur emissionsintensive Baustoffe wie Beton vermieden, das verbaute Holz selbst ist ein natürlich CO2 Speicher. Damit kann die mit dem Bau verbundenen Klimabelastung um mehr als Hälfte vermieden werden (www.co2-bank.de/files/broschuere-bauen-mit-holz-klimaschutz1.pdf). Das Neubaugebiet Glashöfe – mitten im Schwarzwald gelegen, ist hervorragend geeignet, um die Eignung von Holz als Baustoff im privaten Hausbau zu dokumentieren!

Ein weiterer Ansatzpunkt liegt in der Struktur der Wärmeversorgung. Die von der Bundesregierung geplante Klimaneutralität kann hier ohne große Mehrkosten bereits realisiert werden. Technologische Lösungen gibt es genug: Bspw. Heizkessel, die mit regional erzeugten Pellets, Scheitholz oder Hackschnitzel befeuert werden. Klimaneutral ist aber auch der Einsatz einer stromgetriebenen Wärmepumpe, wenn die dafür benötigte Elektrizität mit der Solaranlage auf dem eigenen Dach erzeugt wird.

Die Initiatoren für das Neubaugebiet Glashöfe werden alle Grundstückskäufer ermutigen, entsprechend nachhaltige Gebäude zu errichten. Dafür wird eine erste kostenlose Beratung von einem regionalen Energieberater angeboten.

Darüber hinaus werden den Käufern Nachlässe auf den Grundstückspreis gewährt, die sich verbindlich zu folgenden Maßnahmen verpflichten:

  • Wärmeversorgung ohne den Einsatz von fossilen Energieträgern (also Pellets- oder Hackschnitzelheizung sowie Wärmepumpen kombiniert mit ausreichend großer Solar- Anlage)
  • Überwiegender Einsatz von biologischen Baustoffen (mindestens 50% der Gebäudesubstanz aus Holz oder anderen nachhaltigen Baustoffen).

Darüber werden bei konkurrierenden Anfragen die Grundstücke bevorzugt an Käufer vergeben, die sich zu nachhaltigem Bauen verpflichten.

ECU Grund & Boden GmbH wird die innovativen Ansätze auf dem Gelände unterstützen und im Internet dokumentieren. So werden Anreize gesetzt, auch in anderen Neubaugebieten konsequent die erforderliche nachhaltige Bauweisen umzusetzen.